... zumindest, wenn es nach der Backnanger Zeitung geht, die heute einen Artikel über die Veranstaltung des BUND veröffentlicht hat. Hier wird nun noch einmal das ein odere andere aufgeklärt, was bisher in der Öffentlichkeit ganz anders dargestellt worden war.
Und der "Mühlen-Asterix" wird sein "Dörflein" gegen die örtlichen Jäger - mit Hilfe seines Zaubertrankes - weiter verteidigen...
Kontakt: info (at) hochwasser.biz. Im Zuge der Planungen für das Hochwasserrückhaltebecken Oppenweiler sollte das 800 Jahre alte Wasserrecht der Rüflensmühle enteignet werden - obwohl es eine alternative Planung von uns gab. Im den Jahren 2014/15 konnte nach langer Auseinandersetzung eine Einigung zum Erhalt des Wasserrechtes erzielt werden. Seit der ersten öffentlichen Vorstellung der Maßnahme am 16.03.2010 sind bis heute über 11 Jahre vergangen.
Freitag, 13. April 2012
Donnerstag, 12. April 2012
BUND-Veranstaltung brachte für die Zuhörer unerwartet viele neue Erkenntnisse ;-)
Der Aufwand für die BUND-Veranstaltung hat sich wirklich gelohnt. Wir hatten über 40 Teilnehmer mit sehr vielen Diskussionen und Nachfragen. Es ist schön zu sehen, dass es doch noch genügend Leute gibt, die sich für dieses Thema interessieren und der Verwaltung nicht einfach ungeprüft jedes Wort glauben.
Endlich hatten wir die Chance, dass wir unser Thema einmal vorstellen konnten. In den ganzen Verwaltungsverfahren sollte man endlich die Bürger mit einbinden und bei solchen Entscheidungen vor den entsprechenden Gremien sprechen lassen!
Deshalb ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer, den BUND und seine super engagierten Mitglieder, die anwesenden Mitglieder des Backnanger Stadtrates, meine beiden Vortragskollegen und Herrn Willi Halder, dessen Interesse am Bürger wirklich vorbildlich ist. Wir sollten mehr solche Politiker haben, die dem Bürger wieder eine faire Chance geben und ihnen auch zuhören. Diese Veränderung braucht unser Land dringend!
Endlich hatten wir die Chance, dass wir unser Thema einmal vorstellen konnten. In den ganzen Verwaltungsverfahren sollte man endlich die Bürger mit einbinden und bei solchen Entscheidungen vor den entsprechenden Gremien sprechen lassen!
Deshalb ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer, den BUND und seine super engagierten Mitglieder, die anwesenden Mitglieder des Backnanger Stadtrates, meine beiden Vortragskollegen und Herrn Willi Halder, dessen Interesse am Bürger wirklich vorbildlich ist. Wir sollten mehr solche Politiker haben, die dem Bürger wieder eine faire Chance geben und ihnen auch zuhören. Diese Veränderung braucht unser Land dringend!
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| Herr Jerusalem vom BUND bei seinen einleitenden Worten |
Die Redner Dr. Jürgen Küenzlen, Dieter Lind und Prof. Andreas Brunold
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| Interessierte Zuhörer: Willi Halder und Willy Härtner von den Grünen |
Samstag, 7. April 2012
Keine neuen Erkenntnisse bei der Veranstaltung des BUND nächste Woche?
Heute morgen erschien in der Backnanger Kreiszeitung ein Artikel, in dem die Stadtverwaltung der Stadt Backnang und der Wasserverband Murrtal ihre Teilnahme an der Infoveranstaltung des BUND nächsten Mittwoch abgesagt haben. Grund: Erneute Diskussionen würden zu keinen neuen Erkenntnissen führen. Zudem seien
Auch interessant ist die Tatsache, dass der Gemeindeverwaltung Oppenweiler und dem Stadtrat Backnang ein - wie wir gehört haben - 80- bis 90-seitiges Papier (eine "Synopse") vorgelegt wurde, das die Varianten 3a, 3b und 3K miteinandern verglichen hat. Und das dann zur Entscheidung für 3b geführt hat. Wir haben die Synopse aber nie gesehen. Da man uns, so denke ich, schon als "Beteiligte" ansehen kann, stellt sich die Frage, warum uns dieses Papier nicht, wie oben im Zitat aufgeführt, "bekannt gegeben wurde". Soviel zum Thema Transparenz im Planungsprozess.
Wie auch immer, wir können schon jetzt sagen, dass es bei der Veranstaltung nächste Woche sehr viele neue Erkenntnisse für die Teilnehmer geben wird...
"der Variantenvergleich mit allen dazugehörigen Prüfungen und Gutachten [...] aus Sicht des Wasserverbandes abgeschlossen und ausreichend in der Öffentlichkeit und allen Beteiligten bekannt gegeben.“ worden.Diese Einstellung ist wirklich interessant, wenn man bedenkt, dass unsere Planungsvariante (die Variante 3K) neulich in der Gemeinderatssitzung von Oppenweiler, in der die Entscheidung für Variante 3b gefallen ist, die unsere Enteignung nach sich zieht, als zu wenig überprüfbar bezeichnet wurde, weil nicht genügend Unterlagen zur Prüfung vorlagen. Dabei lagen der Gemeineverwaltung sowohl eine detaillierte Planungszeichnung als auch eine an die 20 Seiten umfassende Erläuterung vor, die auch sehr genau erklärt hat, wie wir uns die Variante 3K vorstellen. Aber als Bürger ist man wohl seit neuestem auch dafür zuständig, eine solche Planung bei einem Ingenieurbüro in Auftrag zu geben und diese Planung komplett aus eigener Tasche zu bezahlen.
Auch interessant ist die Tatsache, dass der Gemeindeverwaltung Oppenweiler und dem Stadtrat Backnang ein - wie wir gehört haben - 80- bis 90-seitiges Papier (eine "Synopse") vorgelegt wurde, das die Varianten 3a, 3b und 3K miteinandern verglichen hat. Und das dann zur Entscheidung für 3b geführt hat. Wir haben die Synopse aber nie gesehen. Da man uns, so denke ich, schon als "Beteiligte" ansehen kann, stellt sich die Frage, warum uns dieses Papier nicht, wie oben im Zitat aufgeführt, "bekannt gegeben wurde". Soviel zum Thema Transparenz im Planungsprozess.
Wie auch immer, wir können schon jetzt sagen, dass es bei der Veranstaltung nächste Woche sehr viele neue Erkenntnisse für die Teilnehmer geben wird...
Die Energiewende geht uns alle etwas an!
Stellungnahme der Landesregierung zur Bedeutung der kleinen Wasserkraft
Beschlussempfehlungen des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
27. Zu dem Antrag der Abg. Elke Brunnemer u. a. CDU und der Stellungnahme des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft – Drucksache 15/660
– Bedeutung der Kleinen Wasserkraft in Baden-Württemberg
Dort heißt es beispielsweise:
Beschlussempfehlungen des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
27. Zu dem Antrag der Abg. Elke Brunnemer u. a. CDU und der Stellungnahme des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft – Drucksache 15/660
– Bedeutung der Kleinen Wasserkraft in Baden-Württemberg
Dort heißt es beispielsweise:
"[...] Die Erstunterzeichnerin des Antrags verwies auf die Antragsbegründung und erklärte, der Ausbau der Kleinen Wasserkraft in Baden-Württemberg sei auch deshalb so wichtig, weil diese Form der Energieerzeugung grundlastfähig sei."
und
"[...] Ein Abgeordneter der CDU vertrat den Standpunkt, im Sinne des Klimaschutzes sollte jede Möglichkeit, in Wasserkraft zu investieren – ob nun durch die Modernisierung bestehender Anlagen oder den Neubau von Anlagen –, genutzt werden. Dies gelte umso mehr, als die Wasserkraft eine grundlastfähige Form der Energieerzeugung sei. Er halte daher auch die Förderung kleiner Anlagen für sehr wirksam, die überdies den Vorzug hätten, dass sie interessierten Besuchern, darunter gerade auch Kindern und Jugendlichen, die technischen Methoden zur umweltfreundlichen Energieerzeugung nahebrächten. Da für die Betreiber kleiner Anlagen eine Förderung über das EEG zumeist nicht infrage komme, müsse über andere Formen der Unterstützung nachgedacht werden."
Freitag, 6. April 2012
Position des BUND Baden-Württemberg zum Ausbau der Wasserkraft an Flüssen
Der BUND für Umwelt und Naturschutz bezieht in seinem Positionspapier ganz klar Stellung und sagt unter anderem:
[...]Ich würde mal sagen, dass die Stromerzeugung durch Wasserkraft damit so unökologisch nicht sein kann... ;-)
Der BUND Baden-Württemberg fordert den ökologisch verträglichen Umbau und Ausbau der Wasserkraft in Baden-Württemberg. Er spricht sich für die Modernisierung oder den Neubau von Wasserkraftanlagen an bestehenden Querverbauungen aus, wenn dabei eine ökologische Verbesserung erzielt wird. Mit seinem Bekenntnis zur Wasserkraft nimmt der BUND Baden-Württemberg einen Verzicht auf die ökologische Optimierung der betroffenen Gewässer in Kauf.
[...]
Der BUND lädt ein, wir sind mit dabei!
Am 11.04.2012 um 20 Uhr findet im AWO-Keller in 71522 Backnang, Aspacher Str. 32 (beim Bettenhaus Windmüller), eine Informationsveranstaltung des BUND für Umwelt und Naturschutz mit dem Titel
Hochwasserschutz an der Murr - Harter Eingriff oder ökologisch verträglich?
statt.
Gemeinsam mit Herrn Prof. Andreas Brunold und Herrn Dipl.-Ing. Dieter Lind aus Oppenweiler werden wir dort zu den Themen
JA zum Hochwasserschutz für alle Anrainer
JA zu einer ökologischen Planung für Oppenweiler
JA zur regenerativen Energie durch die Rüflensmühle
NEIN zur Verschandelung des Murrtals
NEIN zur Enteignung und Zerstörung von Wohnbesitz
NEIN zur Bevorzugung von Firmen in Backnang und Oppenweiler zu Lasten aller
über Fakten informieren, die in dieser Form nicht in der Öffentlichkeit und der Zeitung auftauchen.
Rüflensmühle 2.0 - ab heute wird gebloggt!
Nachdem wir schon eine Weile mit der Idee schwanger gehen, über unsere Probleme und die aktuellen Entwicklungen in Sachen Enteignung und Hochwasserschutz zu bloggen, machen wir nun heute Nägel mit Köpfen.
Zunächst ganz kurz: worum geht es überhaupt?
Im Rahmen der Baumaßnahmen für ein Hochwasserrückhaltebecken plant Bürgermeister Steffen Jäger von Oppenweiler als Vorsitzender des Wasserverbandes derzeit die Enteignung unseres Wasserrechtes. Er will damit auf unsere Kosten Baukosten einsparen und eine seit fast 800 Jahren vorhandene Flussstruktur zerstören.
Damit soll unsere Wasserkraftanlage nach rund 800 Jahren zerstört werden. Wir wollen dagegen unsere Wasserkraftanlage deutlich erweitern, um in Zukunft mehr saubere, regenerative, CO2-freie Energie produzieren zu können.
Es gibt mehrere alternative Planungen, die sowohl die vorhandenen geschützten Biotope als auch unsere Wasserkraftanlage inkl. Erweiterung erhalten würden. Diese Planungen wären natürlich etwas teuer. Da Herr Jäger kleine Wasserkraftanlagen aber für vollkommen wertlose "Fischhäckselmaschinen" hält, sieht er nicht ein, dass hier Kosten zur Integration entstehen dürfen. Er will deshalb das Wasserrecht enteignen, um sein monströses Bauvorhaben umzusetzen.
In Zeiten von Suttgart 21, des Atomausstiegs und einer grünen Landesregierung muss auch ein Bürgermeister von Oppenweiler an regenerative Energien denken und vorhandene Biotope erhalten.
Zunächst ganz kurz: worum geht es überhaupt?
Im Rahmen der Baumaßnahmen für ein Hochwasserrückhaltebecken plant Bürgermeister Steffen Jäger von Oppenweiler als Vorsitzender des Wasserverbandes derzeit die Enteignung unseres Wasserrechtes. Er will damit auf unsere Kosten Baukosten einsparen und eine seit fast 800 Jahren vorhandene Flussstruktur zerstören.
Damit soll unsere Wasserkraftanlage nach rund 800 Jahren zerstört werden. Wir wollen dagegen unsere Wasserkraftanlage deutlich erweitern, um in Zukunft mehr saubere, regenerative, CO2-freie Energie produzieren zu können.
Es gibt mehrere alternative Planungen, die sowohl die vorhandenen geschützten Biotope als auch unsere Wasserkraftanlage inkl. Erweiterung erhalten würden. Diese Planungen wären natürlich etwas teuer. Da Herr Jäger kleine Wasserkraftanlagen aber für vollkommen wertlose "Fischhäckselmaschinen" hält, sieht er nicht ein, dass hier Kosten zur Integration entstehen dürfen. Er will deshalb das Wasserrecht enteignen, um sein monströses Bauvorhaben umzusetzen.
In Zeiten von Suttgart 21, des Atomausstiegs und einer grünen Landesregierung muss auch ein Bürgermeister von Oppenweiler an regenerative Energien denken und vorhandene Biotope erhalten.
Ab sofort wird es hier also laufend neue Infos geben (privat machen wir eh schon bald nichts anderes mehr, als uns mit diesem Thema zu beschäftigen...), ebenso wie Hintergründe oder Erläuterungen, die die Öffentlichkeit leider nicht erfährt. Nach und nach werden wir auch Ereignisse aus der Vergangenheit hier ein- und aufarbeiten.
Infos über die Geschichte der Rüflensmühle finden Sie auf unserer Webseite www.rueflensmuehle.de
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